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heute ist der 23.09.2018  letzte Änderung am 14.09.2018 

Aktuelles

Robert Koch-Institut: „Keine Entwarnung bei der Tuberkulose“

Berlin - Die Tuberkulose ist in Deutschland weiter auf dem Rückzug: Im Jahr 2004 hat das Robert Koch-Institut (RKI) 6.583 Tuberkulose-Erkrankungen registriert, im Vorjahr starben 7166 Tuberkulose-Patienten (3,7 Prozent) an den Folgen der Infektionskrankheit. An der offenen Form der Lungentuberkulose, die ein Infektionsrisiko für die unmittelbare Umgebung darstellt, litten 3.707 Menschen.

Das RKI warnte jedoch davor, die Tuberkulose zu unterschätzen. „Die Gesundheitsämter müssen ausreichend finanziert werden, um jeden einzelnen Tuberkulose-Fall von der Diagnosestellung und dem Therapiebeginn bis zum Abschluss der Behandlung zu begleiten und durch rasche Umgebungsuntersuchungen mögliche weitere Fälle rechtzeitig zu finden“, betonte Prof. Dr. Reinhard Kurth, Präsident des RKI, im Vorfeld des Welttuberkulosetags am 24. März. „Am meisten gefährdet sind die sozial Schwächeren“, erklärte Robert Loddenkemper von der Lungenklinik Heckeshorn, Berlin, und Generalsekretär des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK).

Auch eine HIV-Infektion sei ein Risikofaktor, weil das durch HIV geschwächte Immunsystem den Tuberkulose-Bakterien kaum etwas entgegenzusetzen habe. Außerdem spiele die Resistenzsituation eine wichtige Rolle in der Tuberkulose-Kontrolle. Die vorliegenden Daten zeigten eine Zunahme resistenter Erreger. So sei der Anteil von Erregern, die gegen mindestens eines der fünf Standardmedikamente resistent seien, von 11,1 Prozent im Jahr 2001 auf 13,9 Prozent im Jahr 2004 angestiegen. Auch der Anteil von multiresistenten Erregern (gleichzeitige Resistenz gegenüber Isoniazid und Rifampicin) sei mit 2,5 Prozent gegenüber den Vorjahren (2003: 2,1 Prozent; 2002: 2,0 Prozent) weiter gestiegen.

Quelle: Newsletter Deutsches Ärzteblatt vom Montag, 20. März 2006

Aktuelles
Wolfgang-Stille-Preis für Forschergruppe der Charité
Der mit 10.000,- Euro dotierte Wolfgang-Stille-Preis (Wissenschaftspreis) der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG) wird in diesem Jahr an eine Arbeitsgruppe der Charité Universitätsmedizin Berlin mit herausragenden Ergebnissen verliehen.
vom 14.09.2018

Antibiotika-Resistenzbestimmung
Das European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) hat die Kategorien S (bisher "sensibel") und I (bisher "intermediär") zur Bewertung der Ergebnisse von Resistenztestungen neu definiert.
vom 14.09.2018

Zum Tod von Georg Peters
Am 8. August 2018 ist Prof. Dr. med. Georg Peters plötzlich und unerwartet verstorben.
vom 17.08.2018

Die PEG trauert um Professor Georg Peters
Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass Georg Peters bei einer Bergwanderung tödlich verunglückt ist...
vom 10.08.2018

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vom 18.07.2018

Nachricht aus dem Robert Koch-Institut
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung, Jungen zwischen 9 und 14 Jahren gegen HPV zu impfen....
vom 28.06.2018

Leitlinie zur Lungenerkrankung bei Mukoviszidose (Modul 2: Chronische Pseudomonas – Infektion) veröffentlicht
Die unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP)....
vom 20.06.2018

Wissenschaftspreis und Promotionspreise
Eingabefrist bis zum 15. Juni 2018 verlängert
vom 29.05.2018