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heute ist der 16.05.2008  letzte Änderung am 29.04.2008 

Aktuelles

China: Todesfälle nach Clindamycin-Injektionen

Shanghai - Mindestens drei, nach anderen Presseberichten sogar sechs Menschen, sind in China nach intravenöser Injektion des Antibiotikums Clindamycin gestorben. Weitere 81 Komplikationen sind der staatlichen Arzneibehörde SFDA gemeldet worden. Die tatsächliche Anzahl der Opfer könnte jedoch weitaus höher sein, denn der Hersteller, eine Tochter von Shanghai Worldbest Co. Ltd, hat 760.000 Fläschchen der Charge Nr. 06062602 zurückgerufen, welche an 10 Provinzen des Landes ausgeliefert worden waren.

Die Ursache der Zwischenfälle ist noch unbekannt. Bereits nach dem ersten Todesfall (ein 6-jähriges Mädchen) hatte die SFDA jedoch reagiert und den Vertrieb des Antibiotikums untersagt. Seither treffen aus allen Teilen des Landes Berichte über Patienten ein, die über Nierenschmerzen, Magenbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen oder Brustschmerzen klagten, nachdem sie mit dem Präparat behandelt worden waren, dessen Wirkstoff als Clindamycinphosphat-Glukose angegeben wird.

In den letzten Monaten hatte es gleich mehrere Arzneiskandale in China gegeben. Zuletzt war der Firma Qiqihar No.2 Pharmaceutical Co. Ltd die Lizenz entzogen worden, nachdem 11 Menschen nach der Einnahme eines Mittels zur Behandlung von Magenbeschwerden gestorben waren.

Links zum Thema

Quelle: Newsletter Deutsches Ärzteblatt vom Mittwoch, 9. August 2006 

Aktuelles
Makrolid-Antibiotika
Übersichtsarbeit im Antibiotika-Monitor
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1. Staphylokokkenmeningitis, Sepsis und Exitus letalis nach Therapie mit Efalizumab (Raptiva®) 2. Septische Komplikationen durch kontaminiertes Propofol
vom 25.03.2008

Borreliose und andere durch Zecken übertragene Erkrankungen
Übersichtsarbeit
vom 11.02.2008

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Die Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie hat Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. Walter Siegenthaler...
vom 08.02.2008

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Neugestaltung der Struktur der Zeitschrift und neue Chefredaktion
vom 28.01.2008

Schutzimpfungen
Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses
vom 24.01.2008

Akutes febriles Bild bei Leukopenie und Thrombopenie unter Chininsulfat
Bericht aus der "UAW-Datenbank" der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
vom 23.01.2008

Empfehlungen zum Einsatz antiviraler Arzneimittel
für die Postexpositions- und Langzeitprophylaxe während einer Influenzapandemie
vom 23.01.2008