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heute ist der 25.07.2017  letzte Änderung am 24.07.2017 

Aktuelles

PEG-Resistenzstudie 2013_Cdiff

Die Arbeitsgemeinschaft Empfindlichkeitsprüfungen und Resistenz der PEG hat den Abschlussbericht des Teilprojektes Cdiff der PEG-Resistenzstudie 2013 veröffentlicht.

Der Bericht fasst die Ergebnisse über die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen bei Clostridium difficile im niedergelassenen (ambulanten) und stationären Versorgungsbereich zusammen. Darüber hinaus enthält der Bericht Daten zu den in den Stämmen enthaltenen Toxingenen sowie zu den in der Studie ermittelten Ribotypen. Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2013 wurden in insgesamt 45 Laboratorien jeweils ca. 10 Clostridium-difficile-Isolate (CDI) aus Stuhlproben von Patienten aus dem niedergelassenen Bereich und Hospitalbereich mit CDI gesammelt. Die Empfindlichkeitsprüfungen erfolgten in einem Referenzlabor. Insgesamt wurden die Antibiogramme, Toxintypen und Ribotypen von 481 Isolaten ausgewertet.

Neununddreißig Ribotypen wurden für die Klinikisolate und 33 Ribotypen für die ambulanten Isolate ermittelt. Die häufigsten Ribotypen im stationären / niedergelassenen Versorgungsbereich waren RT001 (n=43, 18,1% / n=49, 20,1%) und RT027 (n=41 17,3% / n=51, 20,9%) gefolgt von RT014 (n=25, 10,6% / n=26, 10,7%) und RT078 (n=15, 6,3% / n=10, 4,1%). Bezugnehmend auf die Toxinproduktion besaßen 60,8% der Isolate aus dem Hospitalbereich und 65,6% aus dem niedergelassenen Bereich ausschließlich die Gene tcdA und tcdB, die für die Bildung der Toxine A und B verantwortlich sind. Jeweils ca. 33% der Isolate aus beiden Versorgungsbereichen wiesen zusätzlich die Gene ctdA und ctdB für die Bildung des binären Toxins CDT auf.

Die Isolate der Ribotypen RT001 und RT014 bildeten ausschließlich die Toxine A und B, während die Isolate der Ribotypen RT027 und RT078 zusätzlich das binäre Toxin CDT produzierten. Einunddreißig Prozent und 41,4% der Isolate aus dem Hospitalbereich sowie 33,6% und 48% aus dem ambulanten Versorgungsbereich waren resistent gegen Clindamycin bzw. Moxifloxacin. Alle Isolate waren empfindlich gegenüber Vancomycin, Metronidazol und Fidaxomicin. Zwölf (5,1%) Isolate von hospitalisierten Patienten und 20 (8,2%) Isolate von Patienten aus dem ambulanten Bereich besaßen Rifaximin-MHK-Werte von ≥ 256 mg/l. Eine Resistenz gegen Clindamycin und Moxifloxacin wurde häufiger bei den Isolaten der Ribotypen RT001, RT027 und RT078 als bei den Isolaten von RT014 beobachtet.

Bericht 

Link


Aktuelles
PEG-Resistenzstudie 2013_Cdiff
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NAK-Publikation
Das Nationale Antibiotika-Sensitivitätstest-Komitee (NAK) hat im Ärzteblatt einen Artikel über die Bedeutung der Grenzwerte veröffentlicht.
vom 12.07.2017

Lieferengpass Ampicillin-Sulbactam i.v.
Gemeinsame Stellungnahme der infektiologischen Fachgesellschaften
vom 29.06.2017

Neuer Leiter der Ständigen Impfkommission
Thomas Mertens wird die STIKO bis 2020 leiten.
vom 05.04.2017

Voraussetzungen und Strategien für die erfolgreiche Implementierung infektiologischer Leitlinien
Positionspapier der Kommission Antiinfektiva, Resistenz und Therapie des Robert Koch-Instituts veröffentlicht
vom 27.03.2017

Lieferengpass Piperacillin-Tazobactam
Gemeinsame Stellungnahme der infektiologischen Fachgesellschaften
vom 27.03.2017

Professor Werner Solbach ist neuer Präsident der PEG
Im Rahmen der 25. Jahrestagung in Rostock hat die Mitgliederversammlung der PEG am 7. Oktober 2016 einen neuen Vorstand gewählt.
vom 10.10.2016

Bericht GERMAP 2015 veröffentlicht
GERMAP 2015 ist der vierte Bericht über die Entwicklung des Antibiotikaverbrauchs und die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in der Human- und Veterinärmedizin in Deutschland.
vom 28.09.2016