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heute ist der 17.10.2018  letzte Änderung am 12.10.2018 

Aktuelles

PEG-Resistenzstudie 2013_Cdiff

Die Arbeitsgemeinschaft Empfindlichkeitsprüfungen und Resistenz der PEG hat den Abschlussbericht des Teilprojektes Cdiff der PEG-Resistenzstudie 2013 veröffentlicht.

Der Bericht fasst die Ergebnisse über die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen bei Clostridium difficile im niedergelassenen (ambulanten) und stationären Versorgungsbereich zusammen. Darüber hinaus enthält der Bericht Daten zu den in den Stämmen enthaltenen Toxingenen sowie zu den in der Studie ermittelten Ribotypen. Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2013 wurden in insgesamt 45 Laboratorien jeweils ca. 10 Clostridium-difficile-Isolate (CDI) aus Stuhlproben von Patienten aus dem niedergelassenen Bereich und Hospitalbereich mit CDI gesammelt. Die Empfindlichkeitsprüfungen erfolgten in einem Referenzlabor. Insgesamt wurden die Antibiogramme, Toxintypen und Ribotypen von 481 Isolaten ausgewertet.

Neununddreißig Ribotypen wurden für die Klinikisolate und 33 Ribotypen für die ambulanten Isolate ermittelt. Die häufigsten Ribotypen im stationären / niedergelassenen Versorgungsbereich waren RT001 (n=43, 18,1% / n=49, 20,1%) und RT027 (n=41 17,3% / n=51, 20,9%) gefolgt von RT014 (n=25, 10,6% / n=26, 10,7%) und RT078 (n=15, 6,3% / n=10, 4,1%). Bezugnehmend auf die Toxinproduktion besaßen 60,8% der Isolate aus dem Hospitalbereich und 65,6% aus dem niedergelassenen Bereich ausschließlich die Gene tcdA und tcdB, die für die Bildung der Toxine A und B verantwortlich sind. Jeweils ca. 33% der Isolate aus beiden Versorgungsbereichen wiesen zusätzlich die Gene ctdA und ctdB für die Bildung des binären Toxins CDT auf.

Die Isolate der Ribotypen RT001 und RT014 bildeten ausschließlich die Toxine A und B, während die Isolate der Ribotypen RT027 und RT078 zusätzlich das binäre Toxin CDT produzierten. Einunddreißig Prozent und 41,4% der Isolate aus dem Hospitalbereich sowie 33,6% und 48% aus dem ambulanten Versorgungsbereich waren resistent gegen Clindamycin bzw. Moxifloxacin. Alle Isolate waren empfindlich gegenüber Vancomycin, Metronidazol und Fidaxomicin. Zwölf (5,1%) Isolate von hospitalisierten Patienten und 20 (8,2%) Isolate von Patienten aus dem ambulanten Bereich besaßen Rifaximin-MHK-Werte von ≥ 256 mg/l. Eine Resistenz gegen Clindamycin und Moxifloxacin wurde häufiger bei den Isolaten der Ribotypen RT001, RT027 und RT078 als bei den Isolaten von RT014 beobachtet.

Bericht 

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Aktuelles
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