zurück zur Übersicht | Humorale und zelluläre Immunantwort im Rahmen der HPV Impfung |
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Andreas M. KaufmannCharité Campus Benjamin Franklin
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Die verschiedenen Impfstrategien gegen humane Papillomaviren (HPV) induzieren Immunreaktionen die prophylaktisch die primäre Infektion verhindern oder therapeutisch eine akute Infektion, Krebsvorstufen oder maligne Erkrankung bekämpfen sollen. Für die prophylaktische Wirksamkeit werden virus-neutralisierende Antikörper induziert, die sezerniert werden oder im Epithel vorliegen. Sie binden an Viruspartikel und unterbinden die Infektion der Epithelzelle. Die derzeit verfügbaren prophylaktischen HPV Impfstoffe induzieren spezifisches Serum IgG in sehr hohen Konzentrationen. Das Serum IgG korreliert mit dem protektiven Effekt der Impfung. Dennoch ist nicht endgültig gezeigt, dass dieses oder andere lokal sezernierte Antikörperisotypen bzw. eine zelluläre Immunantwort den Schutz vermitteln. Alle klinischen Studien mit den virus-like particles (VLP) basierten HPV Impfstoffen zeigten eine sehr effiziente Induktion von Antikörpertitern, die 100fach über jenen nach einer natürlichen Infektion liegen. Nach einem initialen Abfall bis ca. 18 Monate nach der Dreifachimpfung stabilisieren sich die Antikörpertiter bei einem Wert etwa 10fach über natürlichen Titern. Diese Konzentration ist bis 5 Jahre nach Impfung messbar. Bisher liegt die Serokonversionsrate und die Effektivität der Impfung bei 100% .Wie lange sie protektiv wirkt müssen nun Langzeitbeobachtungen zeigen. |
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