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heute ist der 29.07.2014  letzte Änderung am 25.07.2014 

NAK - Hintergrund

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Warum ein Nationales Antibiotika-Sensitivitätstest-Komitee?

Die an der Gründungsversammlung beteiligten Interessengruppen sind davon überzeugt, dass die vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) zur Bestimmung der Empfindlichkeit von Mikroorganismen gegenüber antiinfektiven Substanzen festgelegten Grenzwerte schnellst möglich eine weite Verbreitung auch in Deutschland finden sollen. Eine wesentliche Aufgabe des Arbeitskreises soll daher sein, die Anwendung bzw. die Umstellung auf die EUCAST-Grenzwerte zu befördern und wissenschaftlich zu begleiten und Fragestellungen auf dem Gebiet der In-vitro-Empfindlichkeitsprüfung zu bearbeiten bzw. Arbeiten auf diesem Gebiet zu befördern und nationale Aspekte in die Diskussionen auf europäischer Ebene einzubringen.

Das EUCAST ist eine von der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID), dem European Centre of Disease Prevention and Control (ECDC) und nationalen Antibiotika-Komitees (NAC) getragene Kommission. EUCAST beschäftigt sich mit der Erarbeitung von Grenzwerten und den technischen Aspekten der phänotypischen In-vitro-Empfindlichkeitsprüfung und ist wichtiger Kooperationspartner der European Medicines Agency (EMA) und des ECDC. EUCAST hat dazu aufgefordert, nationale Antibiotika-Sensitivitätstest-Komitees zu gründen, um die EUCAST-Grenzwerte in den europäischen Laboratorien zu etablieren.

Die Anwendung einheitlicher Definitionen von Grenzwerten zur Beurteilung der Sensititivität von bakteriellen Krankheitserregern gegen Antibiotika ist ein wichtiger Baustein in der Surveillance der Antibiotikaresistenz im nationalen und internationalen Vergleich und somit der Deutschen Antibiotika-Resistenz-Strategie (DART).