Sendungen zu ME/CFS und Long COVID
27.07.2026
In Deutschland leben schätzungsweise 650.000 Menschen mit den schweren Folgen von LongCOVID und MECFS – die Dunkelziffer ist immens. Dennoch kämpfen Patientinnen, Patienten und ihre Familien an zwei Fronten: gegen eine therapeutische Sackgasse und gegen eine massive gesellschaftliche sowie medizinische Stigmatisierung.
Die Folge? Betroffene werden allein gelassen und müssen zudem die Vielzahl an Medikamenten zur symptomatischen Therapie in der Regel komplett aus eigener Tasche finanzieren, da diese bei ME/CFS und Long COVID off-Label Therapien sind.
Grund genug, dieses so dringende medizinische und gesellschaftliche Problem interdiszipliär mit entsprechenden Experten zu diskutieren! Die Sendung medLIVE Perspectives: ME/CFS + LongCOVID: Aktuelle Ideen aus neuen immunmodulierenden Therapien aus Rheumatologie und Neurologie widmet sich daher in einem interdisziplinären Dialog folgenden Fragestellungen: Können die immunmodulatorischen Durchbrüche der Nachbardisziplinen die Brücke zur Kausaltherapie bei ME/CFS + LongCOVID schlagen? Wo sind Parallelen in der Pathogenese und was könnten nachvollziehbare Therapieoptionen sein?
Unser Wissenschaftlicher Leiter und Moderator der Sendung, Prof. Dr. Ulf Müller-Ladner diskutiert diese Thematik mit drei Top-Expert:innen:
- Immunmodulierende Therapien in der Rheumatologie Moderne Präzisionsmedizin und langjährige Erfahrung: PD Dr. med. Stephanie Finzel.
- Immunmodulierende Therapien in der Neurologie Der aktuelle Paradigmenwechsel bei postviralen Nervenerkrankungen (Fokus MS): Prof. Dr. med. Volker Limmroth.
- Status der Forschung zu Therapie von ME/CFS und LongCOVID – Erfolge und Ausblick Wege aus der Forschungslücke und translationale Ansätze: Prof. Dr. med. Nina Babel.
Live-Termin: Montag, 27. Juli 2026 | 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: online
